THE DiSORDER

Weltinteressierter, offenaugiger, nachtneugieriger Individualmensch in glücklicher Zweierbeziehung, der Musik und Fotos macht, Bücher schreibt und Filme filmt.

THE DiSORDER ist 1969 in Berlin geboren und zuerst auch dort aufgewachsen. Nach Zwischenstationen auf der ganzen Welt ist er 2000 nach Berlin zurückgekehrt. Dort arbeitet er als Autor, DJ, Musiker, Schauspieler und Regisseur. Für die Presse als Download: [Info und Fotos als zip-Datei]

KREATIVITÄTSAUSWAHL

LITERATUR

  • Der Osten im Westen. Eine Rundreise durch den Osten der USA und Kanadas. Berlin, 2012.
  • Das Dach der Welt. Von Kathmandu über Lhasa nach Xi’an. Berlin, 2010.
  • Birkenfeld. Fragmentarische Lebenszeichen. Berlin, 2009.
  • Welt- und Geldstadt London – Ein Leben unter Millionen. Berlin, 2009.
  • Spurensuche in Riga – Lettland literarisch. Berlin, 2009.
  • Words And Pictures, Vol.1. Kurzgeschichten und Gedichte. Berlin, 2007.
  • Die Wahrheit der Gedanken. Roman. Aachen, 1995.

MUSIK

  • The Disorder. Far Away So Close. Berlin, 2014.
  • The Disorder. The Gofer Of Insanity. Berlin, 2011.
  • Posttraumatic Stress Disorder. November 31st. Berlin, 2004.
  • Bats In The Head. The Miles Demo. 4-Track-Demo. Berlin, 2000.
  • Totentanz. Ankunft im Unverdrängten. Stuttgart, 1999.

FILM/VIDEO

  • Ferne Liebe. Dokumentarfilm. Buch und Regie, 2016 (99 min)
  • So weit weg immer näher. Spielfilm. Buch und Regie, 2014 (93 min)
  • Another Night In New York City. The Disorder. Musikvideo. Regie und Schauspiel, 2014 (5 min)
  • Spences Bridge. The Disorder. Musikvideo. Regie und Schauspiel, 2013 (6 min)
  • I Don’t Know. The Disorder. Musikvideo. Regie und Schauspiel, 2012 (7 min)
  • Geister an der Ostsee. Kurzfilm. Buch und Regie, 2012 (16 min)
  • Drowning. The Disorder. Musikvideo. Regie und Schauspiel, 2011 (7 min)
  • Chronisch. Kurzfilm. Kamera und Postproduktion, 2006 (21 min)
  • Der 31. November. Spielfim. Buch und Regie, 2005 (107 min)
  • Opportunities. Posttraumatic Stress Disorder. Musikvideo. Regie und Schauspiel, 2004 (4 min)
  • Watch You Sleep. Posttraumatic Stress Disorder. Musikvideo. Regie, 2004 (4 min)
  • A Haunted Video. The Fullbliss. Dokumentation. Regie, 2002 (20 min)
  • The Perfect Life. JUD. Musikvideo. Buch und Regie, 2001 (4 min)
  • Urban Cowboy – Die Konferenz. Kunstfilm. Schauspiel, 2000 (10 min)
  • Kein Weg – drei Ziele. Kurzfilm. Schauspiel, 2000 (15 min)
  • Stille Post. Spielfilm. Buch und Regie, 1997 (86 min)

THEATER (SCHAUSPIEL)

  • Moon over Hollywood. Comedie Soleil. Potsdam, 2004.
  • How To Fake Dreams. Clubtheater. Berlin, 2002.
  • Jagdszenen aus Niederbayern. Theater Strich. Berlin, 2002.
  • It’s Up To You. Clubtheater. Berlin, 2001.
  • Disco-nn-ected.de – Singles. Clubtheater. Berlin, 2001.
  • Disco-nn-ected. Clubtheater. Berlin, 2000.
  • Die Psalmen des Kumran. Evangelischer Kirchentag. Stuttgart, 1999.
  • Die Verfolgung und Entführung des Jean-Paul Marat. Spielhauswerkstatt. Stuttgart, 1999.
  • Fromme Lügen. Konradhaus. Koblenz, 1998.
  • Letzter Wille. Stadttheater. Koblenz, 1997.
  • Kleiner Mann, was nun? Jugendtheater. Koblenz, 1997.
  • Shit. Jugendtheater. Koblenz, 1997.
  • Die Geierwally. Jugendtheater. Koblenz, 1996.
  • Die Barrikade. Jugendtheater. Koblenz. 1996.
  • Linie Eins. Universität. Koblenz, 1994.

THEATER (MUSIK)

  • Liebling, wir sind gar nicht verheiratet. Theater freie Talente. Nürnberg, 2007.
  • Moby Dick. Stadttheater. Kaiserslautern, 2004.

Einst war ich der tödliche Schlafmangel der wachsamen Nachtschwärmer, die onanierend durch die Straßen zogen, weil sie die Ruhe schäbiger Hotelzimmer vermissten. Die Kälte einer Straßennutte war ihnen zu warm und auf das Frühstück haben sie gerne verzichtet, weil sie seit mehreren Stunden nicht im Internet waren. Und so warteten sie mit mir lieber auf den Regen und rangen jede sommerliche Stunde um Fasung. Das darf und kann doch nicht wahr sein… Millionen von Jahren haben uns die Pickelgesichter nicht gestört. Sie wollten mein Blut, na und? Das anschwellende Gefühl war ihnen schließlich fremd. Und so waren sie mit ihren zehn Quadratmetern zufrieden und dachten weitläufig, dass dies mehr war, als ihnen je zustehen würde. Sie hatten es einfach nicht verdient und genau deshalb melde ich mich zurück. Am Ende lande ich dann doch wieder bei den Nachtschwärmern. In Gedanken ganz allein bei Dir, werden wir ihnen den letzten Zahn ziehen und lächelnd in erstaunte Gesichter heulen: Wir haben doch nur Hunger auf das Leben.

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