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Zwei Tage rund um Dresden

ZWEI TAGE RUND UM DRESDEN

ZWEI TAGE RUND UM DRESDEN

Dresden (Deutschland)
51° 3′ N, 13° 44′ O • 112 m üNN • UTC+2
556.780 Einwohner  • 328,48 km² • 1695 Einw./km²
www.dresden.de
23./24.07.2020

Berlin – Dresden an einem Tag

Die sächsische Landeshauptstadt Dresden liegt mit dem Auto etwas mehr als zwei Stunden südlich von Berlin und bietet sich im Grunde bestens für einen Tagesausflug aus der Hauptstadt an. Die Altstadt rund um die wieder aufgebaute Frauenkirche ist auf jeden Fall eine Reise wert. Nicht umsonst wird Dresden ja auch Elb-Florenz genannt.

Drei Ziele, zwei Tage

Zieht man jedoch in Betracht sich auch den lohnenden Zielen rund um Dresden zu widmen, kann so ein Tag schnell zu kurz werden und in dem Falle sollte man dann eine Übernachtung in der Sachsen-Metropole in Betracht ziehen. Zwei Tage, drei Ziele – so lässt sich der Abstecher bestens in jedes Wochenende einbauen.

Erstes Ziel: Schloss Moritzburg

Morgens früh geht es in Berlin los und der erste Stopp wird etwa 15 Kilometer vor Dresden gemacht. Dort findet man in dem Dörfchen Moritzburg das Schloss Moritzburg, das August, der Starke dort pompös in die Landschaft pflanzen ließ. Das heute knallgelbe und noch immer fast frisch sanierte Schloss erlangte als Kulisse für den DEFA-Märchenfilm »Drei Haselnüsse für Aschenbrödel« internationale Berühmheit.

Beeindruckende Naturkulisse

Es ist vor allem die Naturkulisse, die dem Schloss eine fast einmalige Aura verleiht. Schloss Moritzburg liegt auf einer Insel im umgebenen Schlossteich und ist somit schon von Weitem von allen Seiten zu sehen. Ein Spaziergang rund um das Schloss lohnt dabei genauso wie der Besuch des Schlossinneren. Ebenso lohnt es sich, die Schlossallee in Moritzburg ein wenig entlang zu flanieren. Die Allee ist die Verlängerung der Schlosseinfahrt und bietet somit ebenfalls einen guten Blick auf das Schloss. In der Schlossallee selbst findet man vor allem kulinarische Angebote.

Am Nachmittag weiter nach Dresden

Hat man das Schloss dann gesehen und sich in Moritzburg etwas gestärkt, fährt man am späten Nachmittag dann nach Dresden rein. Es empfiehlt sich ein Hotel in der Altstadt oder zumindest direkt in der Nähe zu nehmen. Abseits der doch recht großen Altstadt hat die sächsische Landeshauptstatd leider nur wenig Schönes zu bieten.

Sehenswerte Altstadt

Dafür wird man zwischen Frauenkirche und Zwinger umso mehr bedient. Bestens erreichen lässt sich die Altstadt zum Beispiel vom Hotel am Terrassenufer.  Zwar kann das Hotel seine ostdeutsche DDR-Herkunft von außen kaum verbergen, bietet dafür zumindest von den Zimmern in den oberen Stockwerken eine bemerkenswerte Aussicht auf die Dresdner Altstadt.

Abendessen und Frühstück vor Ort

Am Abend kann man dann noch einen Rundgang durch die Gassen machen und sich eins der unzähligen Restaurant für ein ordentliches Abendessen aussuchen. Am nächsten Morgen hat man dieselbe Auswahl, was das Frühstück angeht – daher der Tipp: Buch Sie Ihr Hotel ohne Frühstück und nehmen Sie dies lieber mitten in der Altstadt ein.

Weiter in die Sächsische Schweiz

Am Vormittag verlässt man Dresden dann schließlich in Richtung Sächsische Schweiz. Das genaue Ziel ist die Basteibrücke in Neurathen – eine Steinbrücke mitten in bizarren Felsformationen, die der Zahn der Zeit im Elbsandsteingebirge hinterlassen hat. Das Auto lässt man am besten auf dem großen Parkplatz direkt an der Landstraße hinter der Ortschaft Lohmen stehen. Von dort fährt ein Shuttle-Bus zum Bastei-Gelände. Diesen sollte man auch in jedem Fall nehmen, denn der Weg ins Gebirge zieht sich. An dem Parkplatz kann man übrigens mit einem eigenen Camper auch nächtigen.

Spektakuläre Aussicht

Steigt man aus dem Shuttle-Bus und folgt der Menschenmenge in Richtung Berghotel Bastei, wird man schon bald mit einmaligen Aussichten verwöhnt. Zwischen den Felsen folgt man den ausgeschilderten Wegen und schaut sich am besten alle paar Meter einmal um. Jeder Blick lässt das Herz hier höher schlagen.

Die Burg in den Felsen

Empfehlenswert ist auch der Besuch der  Felsenburg. Die Ruine einer Felsenburg aus dem 13. Jahrhundert gibt Einblicke in das frühe Leben zwischen den Felsen. Die Wege in der ehemaligen Burganlage sind spektakulär und doch auch für Menschen mit Höhenangst bestens zu meistern.

Einmal runter und auch wieder hoch

Nachdem man den Rundweg durch die Burg gemeistert hat, muss man sich entscheiden, ob man den Weg ins Dorf Rathen noch antritt. Die kleine Ortschaft direkt an der Elbe ist sicherlich einen Besuch wert – doch sollte man bedenken, dass man den Weg hinunter an den Fluss am Ende auch wieder hinauf muss.

Am Abend zurück nach Berlin

Je nach Entscheidung kann man am Nachmittag dann entweder im Berghotel oder in Rathen Kaffee und Kuchen zu sich nehmen, ehe es am frühen Abend die etwa zweieinhalb Stunden zurück nach Berlin geht.